Dass Auschwitz nie wieder sei

Am Dienstag, dem 27.01.2015, dem 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, erinnern wir an die Opfer des Holocaust. Das Vernichtungslager Auschwitz, welches am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee befreit wurde, steht mit einer Million Toten exemplarisch für die Verbrechen, die die Deutschen all jenen angetan haben, die keinen Platz in der zu errichtenden Volksgemeinschaft finden sollten. In erster Linie steht Auschwitz jedoch für den Holocaust, für die Vernichtung der europäischen Jüd*innen. Im Rahmen der sogenannten „Endlösung der Judenfrage“ wurden auch 4879 Jüd*innen aus Leipzig in die Todeslager der Deutschen deportiert und ermordet. Ihnen wollen wir am 27.01.2015 auf dem Augustusplatz gedenken. Gleichermaßen wollen wir an diesem Tag auch an all die ermordeten Sinti und Roma, die Homosexuellen, die Opfer des ‚Euthanasie‘-Programmes, an die toten politischen Gegner*innen, nicht zuletzt Kommunist*innen, sowie an alle Ermordeten jenseits solcher Kategorisierungen erinnern, die dennoch den Tod fanden.» Weiterlesen

LEGIDA-Wahnsinn stoppen!

Refugees Welcome – Gegen jeden Rassismus!

Seit mehreren Jahren kommt es in ganz Deutschland zu rassistischen Mobilisierungen gegen Unterkünfte für Geflüchtete, auch in Leipzig reisst der “Protest” nicht ab. Bundesweit sind Städte wie Wolgast, Duisburg, Berlin-Hellersdorf, Leipzig-Schönefeld, Bautzen oder Schneeberg in den letzten Jahren als Synonym für rassistische Bürger*innenbewegungen bekannt geworden. Es sind Orte in denen sich alle möglichen “Deutschen” gegen Menschen erheben, die vor Krieg, Verfolgung und für ein besseres Leben ihr Zuhause verlassen haben. Hinzu gekommen sind so genannte “Patrioten” (Pegida) die ein vermeintliches “Abendland” vor dem Islam und so genannten “Wirtschaftsflüchtlingen” schützen wollen. Begann die “Bewegung” zunächst in Dresden, entstanden in vielen anderen Städten Ableger, so auch in Leipzig (Legida).» Weiterlesen

Lange nacht der Prekarität am 22.11.2014

Nur selten wird sich mit dieser Frage danach erkundigt, ob ich gerade Sport treibe, mir das Rauchen an- oder abgewöhne, ob ich über aktuelle Konflikte nachdenke oder gerade Kaugummi kaue. Im alltäglichen Sprachgebrauch ist das, was ich mache, dem gleich gesetzt, was ich arbeite. Die Verachtung einer gesellschaftlichen Mehrheit gegenüber denen, die nicht die Möglichkeit haben, sich auf einen „guten“ Beruf, die Vermehrung ihres Geldes, dem Lesen von Büchern, Zeitschriften oder einem angemessenen Verhalten zu widmen, wird immer größer.» Weiterlesen

Vollversammlung & Klausur

Freitag 31.10. ab 18 Uhr bis Sonntag 02.11. 17 Uhr
Ort (neu): Integrative Kindertagesstätte
Biedermannstraße 23 / 04277 Leipzig

Losgehen soll es schon am Freitag, den 31.10. In entspannter Atmosphäre mit bekannten und vielleicht neuen Gesichtern, wollen wir einen gemütlichen Abend verbringen, beispielsweise mit Self-Made-Entertainment, einem gemeinsamen Abendessen und sympathischen Gesprächsrunden.

Am Samstag wollen wir bei der Klausur in Workshopphasen über unsere eigenen Strukturen und Arbeitsprozesse reflektieren. Damit alle an allen Prozessen teilhaben können, gibt es diesmal keine parallelen Schienen. Für die Verpflegung (Getränke, Essen- vegan/vegetarisch) sorgen wir natürlich auch. » Weiterlesen

Gegenaktion zum Schweigemarsch 2014

Am Montag (26.05) demonstrierten wir in Annaberg-Buchholz gegen, den Schweigemarsch "Hilfe zum Leben statt Hilfe zum Sterben", um den Forderungen entgegenzutreten, die die reaktionären Lebensschützer so in die Welt tragen. Nicht nur, dass dort das Selbstbestimmungsrecht der Frau in Frage gestellt und Reproduktionsmedizin verdammt werden sollte: die Veranstaltung in Annaberg-Buchholz war eine Plattform für reaktionäres Gedankengut und Querfrontverschwörung. Sowas lassen wir nicht unwidersprochen stehen, nicht in Annaberg-Buchholz und auch sonst nirgendwo."

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