Das Landesjugendplenum ist vorbei

Am vergangenen Wochende besuchten über 20 Mitglieder und Sympathisant/innen der Linksjugend Leipzig das Landesjugendplenum in Zwickau. Das Landesjugendplenum ist die Vollversammlung des Jugendverbandes auf Landesebene.

Mehrere Landesarbeitskreise des Jugendverbandes wurden gegründet. So zu den Themen Bürger/innenrechte, Ökologie, Frieden, Grundeinkommen, Schüler/innen und Gender.

Außerdem wurde ein neuer Beauftragtenrat gewählt, in dem mit Marco Böhme, Marie-Luise Wendland, Christin Löchner und Rico Knorr auch 4 Leipziger/innen vertreten sind. Die gesamten Wahlergebnisse und die Berichterstattung zum Landesjugendplenum kann hier nachgelesen werden.

Der Jugendverband hat zudem Fabian Blunck (Leipzig) für die Mitgliedschaft im Landesvorstand der Partei DIE LINKE Sachsen als Jugendpolitischer Sprecher nominiert.

Neuer Beauftragtenrat (es fehlt: Claudia Jobst)
Der neue Beauftragtenrat (es fehlt: Claudia Jobst)» Weiterlesen

Online Landesjugendplenum mitverfolgen

Das Landesjugendplenum der Linksjugend Sachsen können alle, die selbst nicht kommen können, und alle anderen Interessierten auf dem Blog der Linksjugend Sachsen sowie bei Twitter mitverfolgen.

Alle anderen Infos zum Landesjugendplenum (Programm, Anträge etc.) findet ihr außerdem hier.

Verbote sind die falsche Herangehensweise im Umgang mit Neonazis

Nach dem vielfachen Protest mehrerer Tausend Menschen gegen die Nazidemonstration am 17.10. werden die Stimmen nach Verboten lauter. Verbote können sind jedoch keineswegs eine Patentlösung gegen Nazismus und die damit verknüpften Einstellungsmuster.

Dazu erklärt die Linksjugend Leipzig:

Im Einzelfall können Verbote von Demonstrationen oder Kundgebungen aus der Naziszene zwar in Erwägung gezogen werden, etwa wenn konkrete Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass es zu gewalttätigen Übergriffen auf andere Menschen kommt. Keineswegs stellen Verbote jedoch auch nur Ansatzweise ein tatsächlich nachhaltiges Handeln gegen Neonazismus dar. Die jetzt geführte Debatte geht in eine völlig falsche Richtung.

Das Vorgehen gegen Neonazismus muss von der Bevölkerung ausgehen. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit diskriminierenden und menschenverachtenden Ansichten ist dringend nötig. Denn Verbote kratzen nur an der Oberfläche, ohne dass sich die Anzahl von Neonazis dadurch irgendwie verringern würde. Nazismus ist eine Ideologie und spielt sich daher in den Köpfen der Menschen ab. Also dort, wo Verbote nicht greifen können.» Weiterlesen

Protest gegen Nazidemo erfolgreich

Die für Samstag den 17.10. angemeldete Nazidemonstration in Leipzig wurde kurz nach dem Auftakt von der Polizei aufgelöst. Die laut Polizeiangaben 1350 Nazis mussten so nach ca. 6 Stunden im Regen wieder nach Hause fahren. 3000 Personen demonstrierten (ebenfalls laut Polizeiangaben) gegen die Nazidemonstration und blockierten diese bis zu deren Aufösung.

Mehr Infos und Links zum Thema gibt's auf der Seite der AG Antifa Leipzig.

Anschlag auf Café Knicklicht und: Was jede/r gegen die Nazidemo am 17.10. tun kann

Wie das Bündnis 17.10. in einer Pressemitteilung erklärte, wurden in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober zwei Schaufenster-Scheiben des Kulturcafés Knicklicht in der Dresdner Straße 79 zerstört.

Dass der Angriff auf das Kulturcafé, das die Proteste gegen die Nazidemo am 17.10. unterstützt, von Nazis ausgingen ist zumindest nicht unwahrscheinlich.

In der Presseerklärung des Bündnis' heißt es:

Das Café Knicklicht ist Partner des „Bündnis 17. Oktober“, das zu vielfältigen und gewaltfreien Aktionen gegen den Aufmarsch der Nationalen Sozialisten am 17.10.2009 mobilisiert. Die Räumlichkeiten des Café Knicklicht sind unmittelbar an der genehmigten Aufmarschroute der Neonazis gelegen.» Weiterlesen

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